SK Hörakustik

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Hören ist Leben

Wir alle kennen den Ausspruch „Ich muss nicht alles hören, so wichtig ist das nicht …“. Das ist falsch, denn der Hörsinn ist der komplexeste aller Sinne und hat weit mehr Funktionen als das bloße Hören von Geräuschen und Sprache.

Der Hörsinn ist die Grundlage der Sprachbildung und Entwicklung im Kindesalter und bereits im 6. Schwangerschaftsmonat ist das Hörorgan voll funktionsfähig. Ein Ungeborenes kann Geräusche und Stimmen wahrnehmen, nur verstehen kann es natürlich noch nicht. Auch für den Erhalt der Sprache und Kommunikation im Alter ist der Hörsinn von entscheidender Bedeutung und wird leider oftmals unterschätzt. Das Gehör erkennt Stimmungen und ist wichtig für soziale Kontakte. Diese zu pflegen ist für Hörgeschädigte eine Herausforderung, sie ziehen sich oftmals aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, um Missverständnisse und Frust zu umgehen. Das führt zunehmend zur Isolation, oft sind Depressionen die Folge. Wir Menschen brauchen die Kommunikation, damit wir voneinander lernen, uns austauschen und am Leben teilhaben können. Selbst wenn die Sprache nicht verstanden wird: An der Stimmlage erkennt man „Freund“ oder „Feind“, Musik kann die verschiedensten Gefühle auslösen und uns zu Tränen rühren oder zum Lachen bringen. Oft ist die Stimme der Mutter alleine durch die Stimmfarbe und Lautstärke das Einzige, das ein Baby beruhigen kann.

Hören und Sehen sind miteinander verbunden

Wussten Sie aber, dass das Sehen mit dem Hören verknüpft ist? Tatsächlich braucht das Auge die Unterstützung des Gehörs, um ein räumliches Bild darstellen zu können und der Mensch sich in seiner Umgebung orientieren kann. Das Auge ist in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt, da es nur in einem bestimmten Winkel arbeiten kann. Das Gehör hingegen arbeitet in alle Richtungen, und zwar in einem Winkel von nur 2 Grad genau! Auch an der Lautstärke erkennt man, wie weit weg sich eine vermutete Schallquelle befindet: Je lauter, umso näher muss die Ursache sein. Jede(r) hat schon einmal das Martinshorn eines Krankenwagens gehört: Kommt er näher, wird der Ton heller, entfernt er sich, wird der Ton dunkler.

Achtung: Gefahr!

Das Gehör lässt sich nicht abschalten, es arbeitet auch nachts! Und so schrecken wir selbst aus dem Tiefschlaf hoch, wenn ein unbekanntes Geräusch auftritt. Wir erschrecken bei einem plötzlichen Knall und werden vom fernen Donnergrummeln alarmiert und gewarnt!

Hören beeinflusst den Geschmack

Es wird noch fantastischer: Hören beeinflusst den Geschmack! Es gibt Studien die belegen, dass Menschen knusprige Lebensmittel, z.B. Chips, nicht als frisch empfinden, wenn das typische Knistern fehlt. Es gibt mittlerweile „Food-Designer“, die neue Lebensmittel auch hinsichtlich ihrer Geräusche entwerfen. Denken Sie mal an die Eiswerbung: Da beißt jemand von einem mit Schokolade umhüllten Eis am Stiel ab. Hätten Sie Lust auf Eis ohne dieses ganz spezielle Knacken? Da läuft einem doch im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen! Süßes wird übrigens als bitter bewertet, wenn gleichzeitig tiefe Töne abgespielt werden.

Ich bin immer wieder fasziniert, was dieses wunderbare Sinnesorgan leistet. Deshalb ist es für mein Team und mich Herausforderung und Freude, Menschen mit Hörverlust (wieder) zu besserem Hören und Verstehen zu verhelfen! Freuen auch Sie sich auch auf mehr Lebensqualität durch optimal angepasste Hörsysteme! Vertrauen Sie unserer 30-jährigen Erfahrung!

Sabine Köbel

Hörakustik-Meisterin, Pädakustikerin, Audiotherapeutin, Hörgeräte

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