Ich habe Erkältungssymptome oder hatte Kontakt zu einem Infizierten. Wie gehe ich vor?

Bitte nehmen Sie zunächst telefonischen Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Tel. 116 117) auf und klären Sie die weiteren Schritte ab. 

Bitte kommen Sie nicht unangemeldet in Praxen bzw. die Stadtklinik. Das Personal der Stadtklinik ist für die Versorgung schwer erkrankter COVID-19-Patienten vorbereitet, die Mitarbeiter sind im Umgang mit infektiösen Patienten geschult. Täglich trifft sich eine Task-Force-Gruppe in der Klinik mit Experten, um die aktuelle Situation neu zu analysieren.

 

Was ist eine Fieberambulanz?

Die Fieberambulanzen wurden eingerichtet, um die zentrale Notaufnahme der Klinik zu entlasten. Behandelt werden Patienten nach vorheriger Rücksprache mit dem jeweiligen Hausarzt bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung (Tel. 116 117), wenn sie starke Symptome eines Infektes aufweisen (hohes Fieber, trockener Husten, Halsschmerzen) oder nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts ein begründeter Verdacht vorliegt, zum Beispiel aufgrund eines Aufenthalts in einem Risikogebiet. Die Untersuchung erfolgt in separaten Räumen und ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung.

 

Wo befinden sich die Fieberambulanzen?

Es wurde eine Fieberambulanz in der Stadtklinik eingerichtet; die Zweite befindet sich in der Andreas-Albert-Schule im Petersgartenweg. Für beide Ambulanzen ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

 

Wie sind die Öffnungszeiten und die Telefonnummer?

Die Fieberambulanzen haben montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet und sind erreichbar unter 06233 771 32 32. Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich.

 

Patienten aus welchem Umkreis werden hier behandelt?

Neben Frankenthaler Bürgerinnen und Bürgern werden in der Fieberambulanz auch Einwohner von Bobenheim-Roxheim, Heßheim, Lambsheim, Beindersheim, Heuchelheim sowie Groß- und Kleinniedesheim behandelt.

 

Ich möchte die Mitarbeiter der Stadtklinik in der Fieberambulanz unterstützen. An wen muss ich mich wenden?

Gesucht werden freiwillige Helfer

  • mit medizinischen Kenntnissen (MTA, Arzthelfer/innen, Psychologen, Physiotherapeuten, Naturwissenschaftler, wie Biologen, ehemalige Zivildienst- oder Bundesfreiwilligendienstleistende, die im medizinischen Bereich gearbeitet haben etc) zur Unterstützung des Personal der Stadtklinik im Katastrophenfall
  • ohne medizinische Kenntnisse, die ihr Wissen aus anderen Bereichen (Verwaltung, Buchhaltung, IT, Küche, Service, Telefonie, Seelsorge) einbringen und so das System auf Dauer unterstützen können.

Der Aufruf richtet sich auch an Personen, die gerade in Kurzarbeit sind, aber ihren beruflichen Sachverstand einbringen können, beispielsweise LKW-, Taxi-Fahrer oder Logistiker.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail freiwilligendienst@frankenthal.de bzw. 06233 771 32 32 an die Stadtklinik.

Die Stadtverwaltung gründete hierzu auch eine Facebook-Gruppe „Corona Infos und Hilfsangebote“, in der sich Freiwillige vernetzen können.

 

Ich glaube, ich könnte mit Covid-19 infiziert sein. Was soll ich tun?

Wenn Sie Verdachtssymptome haben und Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten oder zu einer Risikogruppe gehören, wenden Sie sich bitte telefonisch an die Hotline der Fieberambulanz der Stadt Frankenthal.

Die Frankenthaler Fieberambulant ist von montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter 06233 771 32 32 erreichbar. Dort können Sie ihre Situation klären und ggf. einen Test in einer Fieberambulanz der Stadt machen.

Bei allgemeinen Sorgen im Kontext der Corona-Pandemie können Sie sich an das Corona-Krisentelefon wenden: Dieses ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter 06233 3167 17 erreichbar.
Alle Informationen und Termine in den Fieberambulanzen erhalten Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter 06233 771 32 32.

 

Was soll ich tun, wenn ich positiv auf Covid-19 getestet wurde?

Bewahren Sie Ruhe und folgen Sie den Empfehlungen und Anweisungen ihres Arztes und des zuständigen Gesundheitsamtes. Die Krankheit verläuft in den überwiegenden Fällen unproblematisch.

 

Ein Angehöriger oder Mitglied meines Haushalts glaubt, erkrankt zu sein. Was soll ich tun?

Verweisen Sie Ihre Angehörigen oder Mitbewohner auf obenstehende Telefonnummern. Versuchen Sie den persönlichen Kontakt zu vermeiden, um sich nicht anzustecken. Folgen Sie ggf. den Anweisungen des zuständigen Gesundheitsamtes.

 

Was soll ich tun, falls ein Angehöriger oder Mitglied meines Haushalts positiv auf Covid-19 getestet wurde?

Reduzieren bzw. unterbinden Sie Ihren sozialen Kontakt wenn möglich ganz, mit dem Ziel weitere Ansteckungen zu vermeiden und somit sich selbst und andere zu schützen. Folgen Sie den Anweisungen des zuständigen Gesundheitsamtes. Sollten Sie Symptome aufweisen, wenden Sie sich bitte telefonisch an das Corona-Krisentelefon der Stadt Frankenthal. Dieses ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter 06233 3167 17 erreichbar. Dort können Sie ihre Situation klären und ggf. einen Test in einer Fieberambulanz der Stadt machen.

 

Ich bin negativ getestet. Wie soll ich mich verhalten?

Auch wenn Sie negativ getestet worden sind, bedeutet dies nicht zwingend, dass Sie gesund sind. Es besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Sie noch am Anfang einer möglichen Infektion stehen und diese weitergeben. Bitte versuchen Sie Ihre Kontakte trotz des negativen Befunds weitestgehend einzuschränken und geben Sie besonderen Acht auf die Risikogruppen.

 

Welche Symptome sind treten bei einer Covid-19-Infektion auf?

Die Symptome bei einer Covid-19-Infektion variieren stark. Zu den überwiegenden Verdachtssymptomen gehören trockener Husten, Halsschmerzen und Fieber.

 

Was sind die Risikogruppen?

Zu den Risikogruppen gehören Personen, bei denen es wahrscheinlicher ist, dass die Infektion einer intensiveren Therapie bedarf. Sie sind somit einem besonderen Risiko ausgesetzt. Zu den Risikogruppen gehören Personen ab 50 Jahren und Personen mit Grunderkrankungen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen oder Immunschwäche. Gemeinsames Auftreten von mehreren dieser Faktoren Vergrößern das Risiko. Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

 

Was tut die Stadt, um mir zu helfen?

Seit dem 1. April bietet die Stadtklinik mit dem Corona-Krisentelefon. Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale Anlaufstelle für Ängste und Sorgen. Professionelle Gesprächspartner – ein Team aus Psychologen, Sozialarbeitern, psychiatrischen Pflegekräften und Seelsorgern – stehen Hilfesuchenden am Telefon beratend zur Seite. Dieses ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter 06233 3167 17 erreichbar.
Falls erforderlich, können sie auch ambulante oder teilstationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Therapiemaßnahmen einleiten.

 

Es geht mir nicht gut. Wo kann ich um Rat fragen?

Eine telefonische Seelsorge für die Stadt Frankenthal ist eingerichtet und in Bereitschaft. Ab Mittwoch, den 1. April, bietet die Stadtklinik mit dem „Corona-Krisentelefon“ Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale Anlaufstelle für Ängste und Sorgen. Professionelle Gesprächspartner – ein Team aus Psychologen, Sozialarbeitern, psychiatrischen Pflegekräften und Seelsorgern – stehen Hilfesuchenden am Telefon beratend zur Seite. Falls erforderlich, können sie auch ambulante oder teilstationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Therapiemaßnahmen einleiten.
Das Corona-Krisentelefon ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter 06233 3167 17 erreichbar. Angebote in türkischer, polnischer, russischer, bulgarischer, rumänischer, italienischer, serbisch/kroatisch/bosnischer, portugiesischer, ungarischer Sprache sowie in Farsi können vermittelt werden.
Das Angebot ergänzt das bereits bestehende städteübergreifende Krisentelefon für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige, das montags bis freitags von 17 bis 23 Uhr und samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 23 Uhr unter 0800 220 330 0 erreichbar ist.

 

Gibt es eine Übersicht zu wichtigen Anlaufstellen?

Hier eine Übersicht zu wichtigen Anlaufstellen mit deren Kontakt- und Erreichbarkeitsinformationen.

Lokale Anlaufstellen:

  • Stadt Frankenthal

⇒   www.frankenthal.de/corona

  • Fieberambulanzen (in der Stadtklinik und an der Andreas-Albert-Schule)

⇒   Tel.: 06233/771-3232 (Montag-Freitag 10-14 Uhr)

  • Bürgertelefon des für die Stadt Frankenthal und den Rhein-Pfalz-Kreis zuständigen Gesundheitsamts

⇒   Tel.: 0621/5909-5800 (Montag-Donnerstag 9-16 Uhr, Freitag 9-12 Uhr)

  • Corona-Krisentelefons der Stadtklinik

⇒   Tel.: 06233/316717

 

Regionale Anlaufstellen:

  • Bürgertelefon der VG Lambsheim-Heßheim

⇒   Tel.: 06233/3791-110 (zu Dienstzeiten).

  • Gesundheitsamt des Landkreises Bad Dürkheim

⇒   Tel.: 06322/961-7401 (Montag-Freitag 8-16 Uhr)

 

Anlaufstellen des Landes:

  • Corona-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz

⇒   Tel.: 0800/9900400 (24 Stunden erreichbar)

⇒   Beratung von Menschen, die typische Symptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen haben

  • Allgemeines Corona-Infotelefon des Landes Rheinland-Pfalz

⇒   Tel.: 0800/5758100 (Montag-Freitag 8-18 Uhr, Samstag-Sonntag 10-15 Uhr