Wie lange sind Kitas und Schulen geschlossen?

Alle Kindertagesstätten und Schulen sind landesweit vom 16. März bis einschließlich 17. April geschlossen.

 

Wie wird die Notbetreuung in Schulen geregelt?

Klasse 1-6:

Für Kinder der Klassen 1-6 wird zunächst bis Mittwoch 18.3. weiterhin eine Betreuung in den Schulen ermöglicht, wenn folgende Voraussetzungen zutreffen: Beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil arbeitet in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. 

 

Notbetreuung an Grundschulen:

Die Notbetreuung (kein Unterricht) findet für die Klassen 1 und 2 von 8 bis 12 Uhr, für die Klassen 3 und 4 von 8 bis 13 Uhr statt. Die Notbetreuung findet nur in Kleingruppen mit maximal 10 Kindern statt. Körperkontakt zwischen den Schülern untereinander und dem Lehrpersonal soll vermieden werden. Es finden versetzte Pausen statt, in denen die Gruppen nicht miteinander spielen können. Nach aktuellem Stand finden außerdem Zugangskontrollen in Form von Sichtkontrollen statt.

Nur für bereits angemeldete Kinder in der Betreuenden Grundschule findet eine Frühbetreuung (außerschulische Betreuung) von 7:30 bis 8:00 Uhr (erst ab Dienstag) und ab Montag von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt.

 

Wie melde ich die Notbetreuung in den Schulen an?

An den Grundschulen erfolgt eine Zugangskontrolle. Dort sind die Eltern verpflichtet, den Betreuungsbedarf schriftlich zu erklären und ihre Erreichbarkeit während der Berufstätigkeit mit bis zu drei Notfallnummern anzugeben. Außerdem ist zu erklären, dass weder die Eltern noch ihr/e Kind/er sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben und dass den Eltern bewusst ist, dass die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus in der Schule größer ist als daheim. Nur gesunde Kinder können betreut werden. Die Eltern müssen ebenfalls erklären, dass für den Fall, dass eine Infektion jeglicher Art bei ihrem Kind oder ihnen festgestellt wird, die Schule sofort darüber zu unterrichten ist.

 

Wie wird die Notbetreuung in den Kitas geregelt?

Es wird weiterhin eine Betreuung in den Betreuungseinrichtungen ermöglicht, wenn folgende Voraussetzungen zutreffen: Ein Elternteil bzw. ein alleinerziehender Elternteil arbeiten in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. 

 

Wer hat Anspruch auf Notbetreuung? 

Für Schulkinder:

Notbetreuung an den Grundschulen können nur berufstätige Eltern in Anspruch nehmen, die glaubhaft darlegen, dass sie keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit im engsten sozialen Umfeld in Anspruch nehmen können. 

Die Berufstätigkeit ist durch Vorlage einer Bescheinigung vom Arbeitgeber über Dienst- und Arbeitszeiten bis spätestens am Dienstag, 17. März, nachzuweisen. Ansonsten ist eine Notfallbetreuung nicht möglich. Formulare erhalten die Eltern bei der Anmeldung zur Notfallbetreuung am Montag.

Die Eltern haben die Pflicht, ihre Kinder täglich direkt zur Notfall-Betreuung zu begleiten und sich täglich zu vergewissern, ob diese stattfindet.

 

Für Kita-Kinder und Schulen für bestimmte Berufe:

Zu den Arbeitsbereichen gehört beispielsweise die Infrastruktur des Gesundheitsbereiches (u.a. Kliniken, Pflege, Pharmazie, Unternehmen für Medizinprodukte), Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Gastronomie, Arznei), Justiz, Rettungskräfte, Polizei, Feuerwehr, Erzieher, Lehrer und öffentliche Verwaltung, Entsorgungsbetriebe (EWF), Stadtwerke und sonstige.

 

Wie melde ich Notbetreuung in den Kitas an? 

Entsprechende Vordrucke bzw. Formulare hierzu werden derzeit erstellt. 

 

Sind Förderschulen auch betroffen?

An der Neumayer-Förderschule (Schwerpunkt Sprachen) findet eine Notbetreuung statt.

 

Findet die Betreuung bei Tagespflegepersonen weiterhin statt?

Eine bereits begonnene sowie bewilligte Betreuung bei einer Tagespflegeperson kann nach derzeitigem Stand (17. März), im bisherigen bewilligten Umfang weiter stattfinden.

 

Erhalte ich eine Rückerstattung von Elternbeiträgen bzw. Verpflegungsgeldern für Kitas und Schulen?

Verpflegungskosten und Beiträge für Kitas und Schulen werden ausgesetzt.

Ab dem 1. April entfallen für Eltern von Kindern in städtischen Kindertagesstätten und Ganztagsschulen die Verpflegungskosten. Ebenfalls bis auf weiteres ausgesetzt werden die Beiträge für Einjährige und Hortkinder und für die außerschulische Betreuung an Grundschulen. Die Befreiung ist zeitlich zunächst unbefristet, die weitere Entwicklung der Situation ist abzuwarten. Alle betroffenen Familien erhalten in den nächsten Tagen einen Elternbrief. Weitere schriftliche Informationen folgen, wenn sich Veränderungen ergeben.

Bei Rückfragen, wenden Sie sich bitte an den Bereich Jugend, Soziales und Familie (familiejugendundsoziales@frankenthal.de) bzw. den Bereich Schulen (schulen@frankenthal.de).